Einleitung
Das Chakra ist mit dem transformierendem Element Feuer verbunden, mit Aufbau, Fülle und auch mit Verfall und Untergang. Macht, Gier und Habenwollen fußt in der Angst das Lebensnotwendigste nicht zu bekommen. Dieses Chakra ist der Sitz Deines Selbstbewusstseins, Selbstwertes, Selbstvertrauens und Deiner Individualität.
Dein "Ich will" kommt vom Solar-Plexus.
Fragen zum Solar-Plexus-Chakra:
Je mehr Fragen Du mit JA beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!
Fühlst Du Dich oft sehr aggressiv und voller Ärger?
Bist Du nervös, gereizt, überaktiv und unruhig?
Hast Du in Deinem Leben häufig den „falschen“ Liebespartner gewählt?
Hast Du in Konfliktsituationen meist ein flaues Gefühl im Magen?
Quälen Dich oft Sorgen und Befürchtungen?
Bist Du eher feige als mutig? Kennst Du das Gefühl absoluter Machtlosigkeit und Ohnmacht?
Hast Du körperliche Probleme mit Deinem Magen, Deiner Bauchspeicheldrüse, Deiner Milz, Deiner Leber oder Deiner Galle?
Affirmationen zur Heilung:
“Ich, . . . , lebe auf natürliche Art und Weise, meine mir eigene Autorität und Stärke ab JETZT!“
„Das bewusste Erfahren all meiner Gefühle und Erlebnisse lässt meine Weisheit noch mehr wachsen ab JETZT
Überaktiv:
Aggressivität und große Reizbarkeit, extreme Aktivität, Machtbesessenheit, Machtmissbrauch, Gier.
Unteraktiv:
Überanpassung, Energieprobleme, Magersucht, du fühlst dich schlaff, kraft- und lustlos.
Ausgeglichen:
Kraftvolles Gefühl, ein Angenehmes "Ich will und kann!“ bei gleichzeitiger Hingabefähigkeit.
Körperliche Ebene:
Versorgt Magen, Leber, Galle (Fettstoffwechsel), Milz, Dünndarm und Bauchspeicheldrüse (Blutzucker und Kohlenhydratstoffwechsel)
Themen:
Der Solar Plexus ist der Sitz des Egos. Die Emotionen Ärger, Wut und Zorn sind hier angesiedelt. Alle Kriege sind in Störungen dieses Zentrums begründet (mangelnde oder keine Verbindung zum Herzen) Störungen äußern sich körperlich als Entzündungen, Bluthochdruck, Tumore, Diabetes, Gallensteine, Lebererkrankungen, Zwerchfellhochstand und Magersucht.
Element:
Feuer
Farbe:
Gelb bis Goldgelb
Position am Körper:
In der Mitte zwischen Nabel und Brustbein
Vokal:
"O" mit offenen Lippen; Mantra "RAM"
Düfte:
Lavendel (entspannend und beruhigend) Rosmarin (bei Unterfunktion belebend und anregend) Bergamotte (schenkt Selbstvertrauen)
Edelstein:
Tigerauge (schärft Sehkraft und Verstand, hilft eigene Fehler zu erkennen) Bernstein (schenkt Wärme und Zuversicht) Edeltopas (verbindet mit der Sonne, schenkt Klarheit, Freude und Lebendigkeit) Zitrin (vermittelt Wärme und Zuversicht, hilft bei der Verwirklichung von Zielen)
Symbol:
Zehn Blütenblätter von mittelblauer Farbe. Die Zahl 10 steht für Vollständigkeit (10 Finger, 10 Zehen, 10 Gebote, 10 Regeln Buddhas). In der Mitte befindet sich ein kaminrotes Dreieck für das Element Feuer. Auf seinen Seiten sind Ausbuchtungen als Darstellung der Sonne.
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Das Herz-Chakra ist dem Element Luft zugeordnet. Luft bedeutet Austausch, Weite, Klarheit und Freiheit. Liebe im Sinn des Herzens ist eine Kraft der Harmonie und des Ausgleichs. Das Herz-Chakra ist der Sitz des Vertrauens und so ist der wichtigste Schritt in Deiner Persönlichkeitsentwicklung die Verbindung vom Solarplexus zum Herzzentrum.
Fragen zum Herz-Chakra:
Je mehr Fragen Du mit JA beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!
Kennst Du in Konfliktsituationen das Gefühl das Dir das Herz stehen bleibt?
Bist Du oft launisch?
Fehlt es Dir an Liebes- und Hingabefähigkeit?
Bist Du meist auf Deinen eigenen Vorteil bedacht?
Fühlst Du Dich oft starr, unharmonisch und meinst, alles unter Kontrolle haben zu müssen?
Reagierst Du auf Stress mit starken Herzklopfen?
Kannst Du Dich oft nur schwer in andere Menschen einfühlen?
Affirmationen zur Heilung:
„Ich, . . , bin bereit und gewillt mein Herz zu öffnen für alles, was mich umgibt ab JETZT!“
“Ich, . . . , gebe der Liebe in mir mehr und mehr Raum ab JETZT!“
Überaktiv:
Man ist launisch, überempfindlich und schnell beleidigt.
Unteraktiv:
Mangelnde Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Undankbarkeit. Abhängigkeit von der Liebe und Anerkennung anderer Menschen. Verlangsamter Stoffwechsel.
Ausgeglichen:
Wir sind liebesfähig und können uns in selbstloser Weise hingeben.
Körperliche Ebene:
Fast alle Organe die vom Herz-Chakra versorgt werden sind "Kontaktorgane" (Lunge, Haut, Hände...). die Thymusdrüse (Immunsystem). Körperlich macht sich ein gestörtes Herz-Chakra mit Verspannungen im Brust, Nacken und Schulterbereich bemerkbar. Auch die meisten sexuellen Störungen gehen weniger auf ein schwaches Sexual-Chakra als auf ein gestörtes Herz-Chakra zurück
Themen:
Sitz des Vertrauens u. der bedingungslosen Liebe. Liebe die sich in Mitgefühl ausdrückt. Zentrum der Heilung. Das Herz-Chakra hat als einziges Energiezentrum die Fähigkeit zu transformieren. Damit wird es uns möglich andere Menschen in ihrem Sosein bedingungslos anzunehmen.
Element:
Luft
Farbe:
Position am Körper:
Mitte Brustbein (Herzbereich)
Vokal:
"A" mit offenen Lippen; Mantra "YAM"
Düfte:
Rose (öffnet und beruhigt) Basilikum (stärkt alle Aspekte der Herzkraft) Myrte (vermittelt Herzenswärme und Geborgenheit) Thymian (erzeugt Mitgefühl)
Edelstein:
Smaragd (stärkt und vertieft die Liebe auf allen Ebenen) Malachit (fördert Nächstenliebe und Verständnis) Olivin (bringt Wärme ins Herz) grüne Jade (unterstützt die Weisheit des Herzens) Rosenqarz (heilt Wunden des Herzens) rosa Turmalin, Kunzit (verbindet mit der göttlichen Liebe)
Symbol:
Der Herzlotus hat 12 Blütenblätter, in ihr ist die Zahl 3 (für den Geist, z.B. Dreifaltigkeit) und 4 (Erdzahl, siehe Wurzel-Chakra) enthalten. Im Zentrum ein Hexagramm (zeigt die Vereinigung von zwei Dreiecken, Vereinigung der 3 unteren mit den 3 oberen Energiezentren, von Kosmos und Erde - Deiner männlichen und weiblichen Energie)
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Das Hals-Chakra
Einleitung
Das Hals-Chakra ist das Zentrum der menschlichen Ausdrucksfähigkeit, der sprachlichen Kommunikation, des Zuhörenkönnens und der Inspiration. Es stellt eine wichtige Verbindung zwischen den unteren Energiezentren und den Kopfzentren dar. Dient also als Brücke zwischen unserem Denken und Fühlen. Nicht zum Ausdruck bringen ist gleichbedeutend mit einem Abwürgen unserer Lebendigkeit. Die formgebende Kraft dieses Chakras hat mit „Verantwortungübernehmen“ und „Insgleichgewichtbringen“ zu tun.
Fragen zum Hals-Chakra:
Je mehr Fragen Du mit JA beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!
Hast Du öfter "einen Frosch im Hals" oder das Gefühl das Dir etwas die Kehle zuschnürt?
Gibt Dir konventionelles Verhalten in einem konventionellen Rahmen Sicherheit?
Machst Du gerne anderen etwas vor, indem Du Dich besser, interessanter und großartiger darstellst, als Du es in Wirklichkeit bist?
Sprichst Du häufig in der Öffentlichkeit zu laut oder zu leise?
Kannst Du Stille nicht ertragen? Erinnerst Du Dich selten an Deine Träume, und wenn Du Dich einmal erinnerst, kannst Du dann selten etwas damit anfangen?
Redest Du in Konfliktsituationen oft unkontrolliert und viel zu viel?
Fällt es Dir schwer, Dich angemessen selbst darzustellen?
Affirmationen zur Heilung:
“Ich, . . . , lasse meinen weiblichen und männlichen Anteil in mir voll erblühen - ab JETZT!“
„Ich, . . . , drücke mich auf natürliche Art und Weise - schöpferisch und vollkommen frei aus - ab JETZT!“
Überaktiv:
Redeschwall unausgegorener Worte, Dinge „überspielen“, unbewusste Ängste und Schuldzuweisungen.
Unteraktiv:
Leise Stimme, Hemmungen im Umgang mit anderen, Schüchternheit, Absinken der Immunabwehr.
Ausgeglichen:
Kreative Möglichkeiten des Selbstausdrucks stehen einem zur Verfügung, angemessene Selbstdarstellung und ein gutes Gehör.
Körperliche Ebene:
Versorgt den Hals und Kieferbereich, Zunge, Stimmbänder, die Ohren und die Schilddrüse. Schwerhörigkeit, Stottern, Zähneknirschen, Erkrankungen der oberen Atemwege, Mundgeschwüre und Probleme mit den Zähnen signalisieren eine Störung dieses Zentrums.
Themen:
Ausdruck, Seinsresonanz, Fähigkeit Veränderungen zu akzeptieren, Verbindung von Geist und Materie, von Gefühl und Verstand.
Element:
Äther (laut Yogalehre der Grundstoff, die Schwingung aus der durch Verdichtung die Elemente der unteren Chakren, Erde, Wasser, Feuer, Luft geformt werden. Träger des Klanges, des gesprochenen Wortes)
Farbe:
Hellblau bis Türkisblau
Position am Körper:
Hals
Vokal:
"E", Mantra "HAM"
Düfte:
Salbei (löst Verkrampfungen im Wohnbereich der Sprache) Eukalyptus (bringt Klarheit und Weite in diesen Bereich) Myrrhe (hilft Ausdruckshemmungen zu überwinden) Fichtennadel, Latschenkiefer, Geranium Zedernholz und Ysop (stärken die Kommunikationsbereitschaft)
Edelstein:
Türkis (klassischer Schutzstein, hilft Ideen und Erkenntnisse auszudrücken und in das Leben auf der Erde zu integrieren) Aquamarin (fördert die Kommunikation mit dem innersten Selbst, vertreibt schlechte Träume) Chalcedon (wirkt ausgleichend auf die Schilddrüse und das Gemüt) Amazonit, blauer Turmalin und Aqua Aura (helfen spirituelle Wahrheiten zum Ausdruck zu bringen) Lapislazuli (wirkt stärkend z.B.. bei "Reden")
Symbol:
16 Blütenblätter die als Klänge die 16 Vokale des Sanskritalphabets tragen. 16 ist ein altes indisches Taktmaß, das Tintal, es enthält 2 mal die 8 in Form der auf und absteigenden Oktave. Im Zentrum des Lotos finden wir die einem Vollmond ähnelnde weiße Ätherregion. Der Vollmond wird mit Reinheit und Reinigung in Verbindung gebracht. Der Vollmond ist von einem nach unten gerichteten Dreieck umschlossen.
Einleitung
Wir speichern hier Ideen und Urteile anderer über uns, Normen, Werte, und moralische Vorstellungen, wir analysieren die Wellt, denken logisch und abstrakt, und bringen Gedankeninhalte wieder zusammen. Wir erfahren uns als Einheit und gewinnen so das, was wir Identität nennen. Bewusstheit, dass wir ein Ganzes, eine Einheit sind heißt, dass wir wahrnehmen und akzeptieren, was ist. Wir machen uns so unser "So-Sein" zu eigen und werden als Person ganz, indem wir alle in uns wirkenden Kräfte integrieren.
Fragen zum Stirn-Chakra:
Je mehr Fragen Du mit JA beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!
Bist Du denkfaul?
Können andere Menschen Deinen Gedanken oft nicht folgen?
Hast Du häufig Kopfschmerzen? Leidest Du unter Konzentrationsschwierigkeiten?
Sind Deine Augen häufig angespannt siehst Du schlecht?
Verschließt Du gern die Augen vor der Realität?
Machen Dir regelmäßig negative Gedanken zu schaffen?
Hast Du Angst Deine Identität zu verlieren?
Hast Du Angst die Kontrolle zu verlieren?
Hast Du eine starke links-rechts-Asymmetrie?
Affirmationen zur Heilung:
„Ich, . . . , bin bereit und gewillt mein Leben von einer höheren Warte aus - mit größerem Überblick - zu betrachten ab JETZT!“
„Die Stimme meiner Intuition wird mir mehr und mehr bewusst ab JETZT!“
Überaktiv:
Verworrene Gedanken, sklavische Abhängigkeit von mentalen Konzepten, Vorurteilen und einseitiger Intellektualität.
Unteraktiv:
Gedankliche Trägheit, fehlende Konzentration und Sehstörungen, da man oftmals nicht die Kraft und den Willen aufbringt, genauer und tiefer hinzuschauen. Das Leben wird von materiellen Wünschen, körperlichen Bedürfnissen und unreflektierten Emotionen bestimmt.
Ausgeglichen:
Große Intuition und Konzentrationsfähigkeit. Intuitives Erfassen von Zusammenhängen. Das Denken ist von Idealismus und Phantasie getragen.
Körperliche Ebene:
Versorgt die Hirnanhangdrüse (Hypophyse, sie steuert die Funktion der anderen Drüsen), Nase, Kleinhirn, Zentralnervensystem und Augen. Es besteht ein Zusammenhang mit Spannungskopfschmerz, Migräne, Sehstörungen, Erkrankungen der Augen, der Nebenhöhlen und Schnupfen.
Themen:
Zentrum der Erkenntnis, des Geistes, der Intuition. Die Zweisicht der physischen Augen wandelt sich in die Sicht des Einen auf der geistigen Ebene. Aus uns, den polaren (zweisichtigen) Wesen, kann zumindest zeitweise ein "einsichtiges" werden, ein Wesen das die Einheit sieht.
Element:
Keinem Element zugeordnet
Farbe:
Indigoblau (für Intuition) Violett (für übersinnliche Wahrnehmung) Gelb (für rationales Denken)
Position am Körper:
In der Mitte der Stirn, im Grübchen zwischen den Augen.
Vokal:
"I", Mantra "Ksham"
Düfte:
Minze (schenkt Klarheit und Lebendigkeit) Jasmin (öffnet für Bilder und Visionen) Rosmarien (vertieft unsere Einsicht in spirituelle Wahrheiten) Wacholder (unterstützt das Hellsehen) Immortelle (steigert die Intuition und erleichtert den Zugang zum Unbewussten) Thymian (regt die linke Gehirnhälfte zu vermehrter bewusster und intellektueller Tätigkeit an)
Edelstein:
Lapislazuli (verhilft zur Erkenntnis übergeordneter Zusammenhänge) Indigoblauer Saphir (lässt das Bewusstsein mit dem Strom göttlicher Liebe und Erkenntnis fließen, bringt Klarheit auf dem spirituellen Pfad) Sodalith (hilft alte Gedankenmuster aufzulösen und Erkenntnisse in den Alltag zu übertragen)
Symbol:
Ein Kreis mit zwei großen, seitlich angebrachten Blütenblättern, die jeweils aus 48 kleineren Blättern bestehen. Sie stellen die Polarität der Schöpfung dar, und da ein Blütenblatt links und eines rechts erscheint, liegt es nahe, an die beiden Hemisphären unseres Gehirns zu denken, in denen die Polarität stofflich geworden ist. Die Ureinheit, aus der diese Polarität entstanden ist wird durch den Kreis.
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Das Scheitel-Chakra
Einleitung
Mit dem siebenten Chakra betreten wir die Ebene des kosmischen Bewusstseins. Die Suchenden haben die Krone des Baumes der Erkenntnis erreicht, sie sind oben angekommen, sie sind nach Hause zurückgekehrt.
Fragen zum Scheitel-Chakra:
Je mehr Fragen Du mit JA beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!
Hast Du eine Tendenz, Menschen und Situationen zu bewerten und zu beurteilen?
Bist Du ein moralischer Mensch, der sofort weiß, was gut und was böse ist?
Glaubst Du an Autoritäten?
Affirmationen zur Heilung:
“Ich, . . . , erkenne den göttlichen Anteil / die Existenz / alles was ist - in mir, und lasse ihn in mein Leben einwirken ab JETZT!“
„Ich, . . . , bin eins mit allem ab JETZT!“
Überaktiv:
Es gibt hier keine Blockaden im eigentlichen Sinn, Das Chakra kann nur mehr oder weniger entwickelt sein. Seine Energie ist der Seinszustand aller anderen Zentren.
Unteraktiv:
Angst vor dem „Göttlichen“, dem allumfassenden Meer, Gefühle des Getrenntseins von der Fülle des Seins, Verunsicherung, Ziellosigkeit und Angst vor dem Tod sind bemerkbar.
Ausgeglichen:
Ein Gefühl der Einheit zwischen dem inneren Sein und dem äußeren Leben Das Bewusstsein ist vollkommen weit und still und in dieser Stille erlebt der Mensch sein eigentliches Wesen als das allgegenwärtige, reine Sein.
Körperliche Ebene:
Versorgt die Zirbeldrüse (Epiphyse) Parkinson, Schizophrenie, Epilepsie und Altersschwachsinn sind Krankheiten, die mit dem Kronen-Chakra zusammenhängen. Ständige Depressionen und mangelnder Lebenswille weisen darauf hin, dass die spirituelle Verbindung schwach ist, bzw. der Energie des Kronen-Chakras Wiederstand entgegengesetzt wird, d.h. der dort ankommende "Wille zum Sein" wird nicht aufgenommen.
Themen:
Sein, Erleuchtung
Element:
Keinem Element zugeordnet
Farbe:
Weiß (Summe aller Farben) Purpurrot ( Verbindung mit den Sein, mit den Wurzeln)
Position am Körper:
Mitten am Kopf, nach oben, zum Kosmos gerichtet.
Vokal:
"M" (in Indien als Vokal angesehen) Ein immerwährendes Summen ohne Grenzen und Struktur.
Om (Mani Padme Hum)
Düfte:
Weihrauch (wirkt erhebend auf Geist und Seele und reinigt die Atmosphäre) Lotos (leitet die empfängliche und bereite Seele auf den Weg zur Einheit mit Gott)
Edelstein:
Amethyst (vermittelt Vertrautheit und Hingabe an die Kraft des Universums) Bergkristall (bringt Klarheit und Licht in Geist und Seele)/Diamant (Symbol der Vollkommenheit und Schönheit, reinigt unsere Gedanken und schafft einen klaren Geist)
Symbol:
Weißer, Tausendblättriger Lotos. Die Zahl Tausend bezeichnet die unendliche Fülle in die sich der Schöpfungsimpuls verwandeln wird. Auf jedem der tausend Blütenblätter finden wir einen der fünfzig Buchstaben des vedischen Alphabetes geschrieben, der seinem Entstehungsklang entspricht. Die Blütenblätter neigen sich nach unten, sie bilden einen Baldachin, ihre Staubfäden haben eine rötliche Farbe. Beide Vorstellungen, Rot, und nach unten weisen auf einen Zustand hin, dem ein Schöpfungsvorgang folgen wird.
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Formen von Blockaden in den Chakren
Einleitung
Angst, Enttäuschung sowie auch andere uns negativ prägende Erfahrungen bewirken ein Zusammenziehen, eine Kontraktion und damit eine Verkrampfung oder Blockade, die das Gefühl der Getrenntheit vom Universum, von uns wiederum verstärken und die Angst weiter wachsen lässt.
Die Chakren sind jene Schaltstellen im Energiebereich des Menschen, in denen sich angstbedingte Blockaden vorrangig festsetzen. Weitere Blockaden findet man entlang der Nadis. Diese permanent gewordenen Kontraktionen bewirken, dass die Lebensenergie nicht mehr frei fließen und unsere verschiedenen Körper mit allem versorgen können, was wir brauchen, um das Bewusstsein der Einheit wiederzuspiegeln und aufrechtzuerhalten. Wir beginnen andere Menschen und / oder unsere Umwelt als feindlich oder als Konkurrenten zu betrachten. Schließlich meinen wir uns schützen zu müssen, bestimmte Menschen, Situationen oder Informationen nicht an uns heran oder in uns hineinlassen zu dürfen. Wir ziehen unsere Empfangsantennen ein, um Herausforderungen nicht begegnen zu müssen und bewirken damit eine weitere Kontraktion und Blockade unserer Chakren.
Das Bedürfnis nach Anerkennung durch unsere Mitmenschen oder durch eine Gruppe, der wir uns zugehörig fühlen, ist dennoch so stark, daß wir bereit sind, unser Leben in weiten Bereichen nach den Vorstellungen bestimmter uns nahestehenden Menschen oder nach allgemeingültigen, gesellschaftlichen Regeln auszurichten und unsere spontanen Gefühle zurückzuhalten, sobald sie nicht mehr in den Rahmen der Erwartungen oder Konventionen hineinpassen.
Yang-betonte Reaktion
Wir ziehen unsere Chakren so weit zusammen das keine unkontrollierten Emotionen den Filter passieren können. Es kommt zu einem Energiestau im betroffenen Chakra. Da die Energien nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form ausgestrahlt werden können, werden sie verzerrt, sie durchbrechen die Barriere und entladen sich in unangemessener Weise in Form von starken, häufig negativen Emotionen oder einem übersteigerten Aktivitätsdrang. Da es hierbei aber noch zu einem Ausdruck der Energien kommt, können neue Energien nachfließen, wenn sie auch immer wieder auf die gleiche unangemessene Art entladen werden.
Yin-betonte Reaktion
Wir ziehen auch hier unsere Chakren zusammen, nur halten wir in dieser Reaktion unsere Energien beinahe vollständig zurück, wodurch der Energiefluss weitgehend ins Stocken gerät, da kein Platz für nachströmende Energie geschaffen wird. Die Folge davon ist eine Unterversorgung mit Lebenskraft und eine Schwäche im Ausdruck des betroffenen Chakras.
Die Kundalini wird durch die aktive, dynamische Energie des Prana in Bewegung gesetzt. Das Prana ist den elektromagnetischen Energiemolekülen vergleichbar, die uns umgeben und die auf dem Wege der Atmung in uns eindringen. Das Prana, die durch den Atem z. B. pranayama, gespeicherte Energie, fängt wie ein elektrischer Strom im Körper zu zirkulieren an und bedient sich dabei zahlreicher feinstofflicher Kanäle: der Nadis (Gefäße: eine Art feinstoffliches Nervensystem), die sich mit den Meridianen vergleichen lassen.
In jedem menschlichen Wesen manifestiert sich das Bewußtsein als Energie unter einem doppelten Aspekt: die potentielle oder statische Energie (-) und die kinetische oder dynamische Energie (+).
Im Körper wird die überschüssige Energie, die nicht für das Funktionieren des Organismus gebraucht wird, durch eine ruhende aufgerollte Schlange an der Basis der Wirbelsäule symbolisiert, und zwar im Zentrum oder Chakra des muladhara (Wurzelchakra). Das ist die statische oder potentielle Energie der Kundalini (Mikrokosmos der kosmischen Energie).
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Die Nadis
Die drei Hauptnadis sind: shushumna, ein feinstofflicher Kanal neutraler Energie, manchmal mit dem zentralen Nervensystem verglichen, entspricht dem Verlauf des Rückenmarks. Er endet in zwei Zweigen: der vordere mündet im Zentrum zwischen den beiden Augenbrauen, dem Stirn - Chakra, der hintere mündet im Scheitel des Kopfes, im brahmarandra oder Scheitelchakra, welches der Sitz der spirituellen Erweckung ist. Zu seiner Linken befindet sich ida, der "Mondkanal" der negativen Energie, der dem vagotonen oder parasympathischen System entspricht. Zu seiner Rechten pingala, der "Sonnenkanal" der positiven Energie, der dem sympathischen System entspricht. Genau wie shushumna haben die beiden anderen ihre Wurzeln am Ende der Wirbelsäule. Sie winden sich kreuzweise um shushumna herum und münden in der Nase: ida im rechten Nasenflügel, pingala im linken Nasenflügel. Der Äskulapstab des Gottes Hermes, Sohn der Sonne und des Mondes, ist eine symbolische Darstellung hierfür.
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